| Samstag, 31.3.2001, Bremen, Unisee "Die
Bergung" UCT-A* Jan und Froschmann Rehlein treffen gegen Mittag am
Unisee in Bremen ein. Die Motivation ist hoch, das Wetter beklagenswert gut. Noch weiß
der Anwärter nichts, daß er heute den ersten Teil seiner lebensgefährlichen UW-Prüfung
absolvieren wird. Offenbar wundert er sich nicht einmal über die ständig prüfenden
Blicke des Einsatzleiters und das außergewöhnlich martialische Outfit des Selben. UCT-A
Hüni dokumentiert dieses Event in Begleitung der beiden ObStbsMskchn Seepferdchen und
Lisa. |
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| Der Gang in den See läßt sich nicht vermeiden, ein kurzer gegenseitiger
Check der Ausrüstung und eine kurze Kraftdemonstration des Einsatzleiters und beide
Helden tauchen ab in die Kälte des unbekannten Gewässers. Die Sicht erreicht
stellenweise sagenhafte 100cm, ist ist angenehm kalt. Wie durch Zufall finden die beiden
Taucher ein plankenähnliches Stück Holz, sofort wird der Fund einer lange verschollenen
Hansekogge vermutet. Dieser Verdacht wird bestätigt durch ein schlecht lesbares Schild
mit der Aufschrift "Diese Bank wurde gestiftet von der Kuchenbecker KG
Gröpelingen". Die sofortige Bergung mittels Hebesack wird beschlossen und
durchgeführt. Als der Fund jedoch am Ufer den ObStbsMskchn vorgeführt wird, ernten beide
Finder nur ein langgezogenes IIIHHHHHHH! |
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| Sonntag, 1. April 2001, Bremen, Werdersee, "Der
Hai" Beide Helden treffen nun am späten vormittag wie verabredet
auf die Ätherischen Chonifeen. Die Künstlerinnen haben sich hier verabredet, um ein
wenig Öffentlichkeitsarbeit für die anstehende Veranstaltung "Some like it
Wall" im August 2001 zu performancen. Das Boot ist kaum aufgeblasen, da befindet sich
Vendetta de Freeze bereits wohlklingend singend auf dem Gewässer. Derweil haben sich die
beiden Taucher die von Froschmann Frank geschaffenen Haiflosse unter die kräftigen Arme
geklemmt und sind von der Öffentlichkeit unbemerkt abgetaucht. |
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| Die Navigation unter Wasser entpuppt sich als eine Meisterprüfung. Bei
weniger als 50cm Sicht gilt es das Zusammentreffen von Boot, Rettungstaucher und Hai
sekundengenau zu koordinieren. Eine Aufgabe, der die drei Beteiligten bravourös gerecht
werden. Als der Hai dem Schlauchboot mit der immer noch singenden Künstlerin gefährlich
nahekommt, stürzt sich UCT-A* Jan mit den Worten "Keine Angst, meine Damen, das
Problem löse ich!" nochmals in die kalten Fluten. Allerdings versteht man ihn kaum,
denn er trägt bereits sein unterarmlanges Tauchermesser zwischen den Zähnen. Mit
einer mächtigen Bugwelle schwimmt er der Sängerin zur Hilfe, der Hai taucht jedoch kurz
vor Erreichen unvermittelt ab. Inzwischen hat sich am Ufer eine Menschentraube gebildet,
die fast bis zur Bremer Innenstadt reicht ... |
 
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| Sekunden später taucht die Flosses dieses gefährlichen Raubtieres auf
der gegenüberliegenden Seite des Sees auf und nimmt Kurs auf den mutigen Taucher. Eine
zufällig anwesende Entenfamilie bleibt dabei wir durch ein Wunder unbehelligt. Innerhalb
weniger Sekunden ist der vorher noch sichere Abstand geschrumpft und ein heißer Kampf
entbrennt, dem der Hai nur unterliegen kann. Hailein Rehmann legt sich mit Haiflosse
regungslos auf den Grund und händigt Jan van de Grachtenduiker die Beute aus, die den
nervösen Menschenmasse am Ufer zur Entwarnung präsentiert werden soll. Das geschlossene
Kreislaufsystem verrät den Standort des erlegten Hais nicht ... Am Ufer angekommen
präsentiert der Großhaijäger das erlegte Monster, das durch das Aushauchen seines
Lebens eine beklagenswerte Größe angenommen hatte. Die erleichterten Bremer jubeln und
gratulieren dem Helden zu seiner herausragenden Tat. Vendetta de Freeze kann es immer noch
nicht glauben, gerade einer Haimahlzeit entronnen zu sein. Dementsprechend besorgt
kümmern sich die Künstlerinnen Eleonore Schlotterbeck, Dotty Volcano und Dolores
Dezaazzta um das zitternde Opfer. |


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| Als die Menschenmenge nach wenigen Stunden verschwunden ist, taucht auch
der Froschmann Rehlein unauffällig auf und verbringt die leblose Flosse an Land. Dort
wartet auf ihn die ehrenvolle Aufgabe, den Anwärter Jan in den erlauchten Kreis der
Heldentaucher aufzunehmen und ihn in einer feierlichen Zeremonie mit seinem
antimagnetischen Minentauchermesser (der Autor gerät an dieser Stelle leicht ins
Schwärmen) zum Froschmann zu schlagen. Unter dem Beifall und den Jubelrufen der
Ätherischen Chonifeen murmelt der neue Froschmann ergriffen sein "Ja, so sei
es!"; wohl wissend, daß bereits weitere lebensgefährliche Missionen auf ihn warten. |
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