UCT
Navigationsbrett
Die meisten Helden (den sagenhaften Froschmann Xaver mal ausgenommen) binden sich nicht einfach einen Kompass an den Arm oder steckt ihn in eine Konsole. Für stundenlanges Schwimmen nach Kompass benötigt man ein anständiges Navigationsbrett, wie es der Handel nicht in bezahlbarer Form anbietet.
Die Grundplatte besteht aus einem Schneidbrett, wie man es im Haushaltsladen oder bei IDS (Ikea Diving Systems) kaufen kann. Beim Kompass haben wir uns für einen ölgefüllten Silva Kugelkompass entschieden, der für Kleinboote hergestellt wurde. Für die Beleuchtung mußte eine Krill® Leuchtstofflampe herhalten (gibt's beides bei Globetrotter), der Tiefenmesser ist von Poseidon. Die Lampe lenkt den Kompass kaum messbar ab, jedoch empfiehlt es sich, sie vor der Peilung einzuschalten (wg. Induktion). Bei der Uhr handelt es sich um die aktuelle Taucheruhr der Bundeswehr mit Quarzwerk.
Die erste Version des Brettes wurde mit einer sehr großzügig bemessenen Grundplatte ausgestattet, welche mit einer Fangschlaufe am Handgelenk befestigt werden konnte. Dies hat sich aber nicht bewährt, brauchte man für irgendwelche Tätigkeiten beide Hände, baumelte das Brett immer in Weg. Danach wurde das Brett kleiner und ergonomischer. Die Form wird dem Einen oder Anderen bekannt vorkommen. Außerdem wurde es mit einem Halsband versehen, so daß man ggf. beide Hände frei hat. Das Brett hat leichten Abtrieb, baumelt einem als nicht vor der Nase rum.