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Wer sind die Froschmänner?

Als Pendant zu amphibischen militärischen Spezialeinheiten wurde eine 1995 in Norddeutschland eine zivile Tauchergrupppe ins Leben gerufen, die dem Mittelweg zwischen der militärischen Taucherei und der ambitionierten Sporttaucherei zuzuordnen war. Mittlerweile ist die Taucherei größtenteils nur noch Mittel zum Zweck, um unerkannt in ein Einsatzgebiet zu gelangen.

Ziel der Männer des Underwater Camping Teams war es von Anfang an, mit minimalem Aufwand ein Maximum an Abenteuer und Gefahr direkt vor der Haustür zu erleben. Darunter fallen Erstbeschlafungen von gesperrten Brückenpylonen ebenso, wie das unsichtbare Einsickern in gesperrte Gebiete mit einhergehender Aufklärung zur Befriedigung der persönlichen Neugier und Dokumentation auf den froschmännlichen Internetseiten. Sogenannte Lostplaces spielen bei der Auswahl der Missionsgebiete eine große Rolle.

Bei ihren Einsätzen bedienen sich die Froschmänner modernster Spezialausrüstung wie Nachtsichtgeräte, Kreislauftauchgeräte, GPS, Funk und verschiedener Verbringungsmittel wie das seetüchtige Einsatzkajak "Leviathan", das Faule-GB (Fix aufblasbares und lautloses Elektro-Gummiboot) und einem Park technisch hochausgerüsteter Zivilfahrzeuge im Mutter-fährt-einkaufen-Look (M.F.E.L.). Ein Großteil dieser Ausrüstung entstammt militärischen Ursprungs, das meiste davon wird modifiziert und den einsatzspezifischen Bedingungen angepasst. Ein gewisser Ausrüstungsfetischismus (Gearporn) wird liebevoll gepflegt.

Die Motivation des UCT ist weder politisch noch paramilitärisch (obwohl der zweite Punkt durchaus Diskussionspotenzial bietet), man bedient sich aber streng extrovertiert der militärischen Kühle, Präzision und Professionalität, die der uneingeweihte Beobachter oftmals irrtümlich mit Prahlerei und Größenwahn verwechselt.

Die Gruppe der Froschmänner erweitert sich aus freiwilligen Bewerbern, von denen allerdings ein Großteil an der schriftlichen Bewerbung und der klägliche Rest an den schwierigen und nahezu unmenschlichen Prüfungen im ersten Jahr der Anwärterschaft scheitert. Ein Anwärter, der die ersten zwei Treffen tränenlos übersteht, hat gute Chancen, irgendwann seinen Platz in den Reihen des UCT zu finden. Da die Vergreisung der Froschmänner stets voran schreitet und man seine karge Freizeit nicht mit Heißdüsen verschwenden möchte, beträgt das Mindesteinstellungsalter für Anwärter 30 Jahre. Die Grenzen nach oben sind offen. Darüber hinaus muss ein Bewerber im 100-km-Umkreis von Hamburg wohnhaft sein. Diese Regel findet bei besonders hoffnungsvollen Bewerbern eine großzügige Kulanzregelung.

Erfinder und Konstrukteure von geländegängigen Rollatoren dürfen uns anschreiben und uns bitten, die Produkte auf Praxistauglichkeit zu testen. Man weiß ja nie ...

Hier noch ein wichtiger Hinweis zum Verständnis dieser Seiten: Alle Geschichten und Geschehnisse auf dieser Page sind absolut wahr oder vielleicht auch frei erfunden. Wer mit unserer typischen Art des Humors und der Ironie nicht umgehen kann oder diese nicht versteht, der kann hier diesen dunklen Ort verlassen. Er möge aber bitte nicht unser Gästebuch vollschmieren und uns auch nicht schreiben - wir sind nicht interessiert an Grundsatzdiskussionen mit  Ober(tauch)lehrern, Bundeswehr-doof-Findern und Menschen, die sich ihres Humors beim Gang auf die Toilette entledigen.

Wir übernehmen keine Haftung für die Bauanleitungen unserer Ausrüstungsteile und für den Unfug, den wir oder Dritte damit anstellen. Unsere lebensgefährlichen Missionen, Exkursionen, Übungen, Küchenevents und Tauchgänge sind nicht zur Nachahmung bestimmt!

 

froschmaenner

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